Jäger, Wilderer, Vogelfänger und Tierhändler bedrohen unsere Zugvögel überall entlang ihrer Wanderrouten. Das Komitee gegen den Vogelmord setzt sich in ganz Europa für einen besseren Schutz der Tiere vor Verfolgung ein: Mit konkreten Aktionen vor Ort, Lobbyarbeit, Recherchen, Öffentlichkeitsarbeit, Gutachten, Gerichtsverfahren und durch die Unterstützung lokaler Natur- und Tierschutzgruppen schützen wir so die Vögel, wo die Behörden versagen.
In Italien und Frankreich, auf Malta und Zypern führen wir regelmäßig Zugvogelschutzcamps durch, auf denen 10.000de Fallen und Netze eingesammelt werden. In Kooperation mit den Polizeidienststellen und Jagdaufsehern stellen wir während unserer Einsätze in ganz Europa in jedem Jahr Hunderte Wilderer in flagranti und sorgen so für eine nachhaltige Bekämpfung von Vogelfang und Vogeljagd.
In der EU und in den Staaten Osteuropas engagieren wir uns gegen Tierhandel und Trophäenjagd, recherchieren in den Kreisen von Tierschmugglern und Vogelhändlern und geben Hinweise an Polizei, Zoll und Artenschutzbehörden.
In Deutschland setzen wir uns für bessere Jagd- und Naturschutzgesetze ein und überwachen im Winter die Wasservogeljagd in Nord- und Ostdeutschland. Darüber hinaus erhalten wir in unserem schleswig-holsteinischen Schutzgebieten eine artenreiche Auen- und Teichlandschaft. Zudem betreut das Komitee gegen den Vogelmord Projekte zum Schutz der Wiesenweihe und der Trauerseeschwalbe.
Der Deutsche Tierschutzbund hat im Sommer 2008 in seiner Zeitschrift "Du und das Tier" einen Bericht über unsere Arbeit veröffentlicht, den Sie hier runterladen können:





