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Malta: Operation "Safe Passage" beginnt 10 September (02.09.2010)

Valetta. Zur Überwachung der illegalen Vogeljagd führt das Komitee in diesem Monat wieder ein großes Vogelschutzcamp auf Malta und Gozo durch. Insgesamt werden 24 „Bird Guards“ des Verbandes ab dem 10. September auf dem Archipel sein, um dort zwei Wochen lang Abschüsse und Fang geschützter Arten zu dokumentieren und Wilderer für die Polizei zu identifizieren.

Schwerpunkt der Arbeit ist die Überwachung von wichtigen „Einflugschneisen“ und Rastplätzen der Zugvögel mit Videokameras und Spektiven. Darüber hinaus soll das von der Regierung zwischen dem 15. und 30. September zum Schutz ziehender Greifvögel verhängte Jagdverbot am Nachmittag kontrolliert werden. Als Touristen getarnte Teams werden zusätzlich Ausschau nach illegalen Fanganlagen für Wat- und Singvögel halten.

Mehr Informationen und erste Medienberichte hier »»

Lengerich: Jäger beim Auslegen von Giftködern gefilmt (20.08.10)

Die Serie von illegalen Greifvogelverfolgungen im Münsterland sorgt weiter für Wirbel. Im Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) haben Zeugen einen Jäger dabei beobachtet, wie er vergiftete Köder auf einem Acker ausgelegt hat. Die Köder wurden von der Polizei bereits im Mai sichergestellt und zur Untersuchung an das Chemische Veterinäruntersuchungsamt in Münster geschickt.

Das Ergebnis der Analysen liegt jetzt vor: Alle Köder enthielten hohe Dosen des in Deutschland streng verbotenen Insektizides Carbofuran.

Unsere aktuelle Pressemeldung zu dem Fall lesen Sie hier »»

Rheinland: 4 Rotmilane in Euskirchen vergiftet (08.08.2010)

Komiteemitarbeiter und eine Polizeistreife haben am Wochenende auf einem Acker südlich von Euskirchen (NRW) vier tote Rotmilane sichergestellt.
Die Tiere lagen auf einem vor kurzem abgeerntetem Getreidefeld unmittelbar nebeneinander. Einer der Vögel war noch in den Kadaver eines Kaninchens verkrallt - er muss beim Fressen gestorben sein.
Die Fundumstände deuten auf die Verwendung eines Giftes hin, das Kaninchen ist der mutmaßliche Köder. In der unmittelbbaren Umgebung war bereits im Jahr 2008 ein mit dem Insektizid Carofuran vergifteter Rotmilan gefunden worden. Das Komitee vermutet jagdliche Interessen hinter der Tat.

Mehr zu dem erneuten Fall von Greifvogelverfolung in NRW lesen Sie hier »»

Erfolg vor EU-Gerichtshof: Italien wegen Vogeljagd verurteilt (25.07.2010)

Der Europäische Gerichtshof hat am 19.07.2010 ein richtungsweisendes Urteil zum Zugvogelschutz in Italien gefällt: Die in einigen italienischen Regionen erlaubte Jagd auf nach EU-Recht streng geschützte Kernbeißer, Buch- und Bergfinken sowie Baum- und Wiesenpieper ist nicht mit der EU-Vogelschutzrichtlinie vereinbar!
Das Komitee gegen den Vogelmord klagt seit vielen Jahren gegen die Abschussgenehmigungen und hatte das Verfahren in Luxemburg mit einer Umweltbeschwerde ins Rollen gebracht.

Was das aktuelle Urteil für den Vogelschutz bedeutet, lesen Sie hier »»

Rekord-Brutzahlen in den Komitee-Seeschwalben-Kolonien (22.06.10)

In den vom Komitee eingerichteten Trauerseeschwalben-Kolonien in Brandenburg und Sachsen-Anhalt brüten in diesem Jahr so viele der vom Aussterben bedrohten Vögel wie noch nie.

Auf unseren künstlichen Nistinseln an der Alten Elbe bei Jerichow (Sa.-Anh.), in einer Havelbucht bei Pritzerbe (Brabg.) und auf dem Pritzerber See (Brabg.) sind inzwischen 63 Paare zur Brut geschritten - letztes Jahr waren es nur halb so viele.

Mehr zu diesem erfolgreichen Artenschutzprojekt lesen Sie hier »»

Auswertung zur Greifvogelverfolgung in NRW erschienen (10.06.10)

Obwohl sie streng geschützt sind, werden in Nordrhein-Westfalen jedes Jahr Hunderte Greifvögel Opfer illegaler Nachstellungen. Um das Ausmaß der Verfolgungen zu dokumentieren, hat das Komitee gegen den Vogelmord in den letzten Jahren erfolgreich eine eigene Arbeitsgruppe „Greifvogelverfolgung“ aufgebaut.

In der ornithologischen Fachzeitschrift „Charadrius“ (Band 46/2010) ist jetzt eine Auswertung aller in den Jahren 2005 bis 2009 in NRW bekannt gewordenen Fälle erschienen.

Eine Zusammenfassung der traurigen Ergebnisse finden Sie hier »»

Weihenschutz im Rheinland - Brutsaison 2010 hat begonnen (06.05.10)

Die Wiesenweihe gehört zu den seltensten Greifvögeln Mitteleuropas. Die Tiere sind vor allem durch die Wahl des Neststandortes gefährdet: Sie brüten in Getreidefeldern! In warmen und sonnigen Jahren liegt der Erntetermin so früh, daß die gesamte Brut Gefahr läuft, unter dem Mähdrescher zu landen.
Im südlichen Rheinland sind Mitarbeiter des Komitees zusammen mit lokalen Ornithologen seit Anfang Mai wieder unterwegs, um die Nester von Rohr- und Wiesenweihen zu suchen und gemeinsam mit den Landwirten zu schützen. Die HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung GmbH fördert das Artenschutzprojekt.

Mehr zum Komitee-Weihenprojekt lesen Sie hier »»

Zyperncamp abgeschlossen - 1.977 Leimruten abgebaut, 2 Wilderer überführt (04.05.10)

Vom 24. April bis 4. Mai 2010 hat das Komitee-Vogelschutzcamp auf Zypern stattgefunden. Die 14 teilnehmenden Vogelschützer aus Deutschland, Grossbritannien und Italien haben in Absprache mit den Behörden insgesamt 1.977 Leimruten, 9 Fangnetze und 12 elektronische Lockanlagen gefunden und abgebaut - 2 Wilderer wurden von der Polizei aufgrund unserer Hinweise überführt.

Bis der Abschlussbericht erstellt ist, können Sie sich in unserem Online-Tagebuch über die Aktion informieren - hier finden Sie auch aktuelle Pressestimmen zu unserem turbulenten Einsatz.

Unser Online-Tagebuch finden Sie hier »»

Malta und Zypern: Attacken auf Komiteemitglieder - 4 Verletzte, 2 Fahrzeuge beschädigt - erster Verdächtiger auf Zypern festgenommen (03.05.10)

Bei den Komitee-Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum ist es zu schweren Zwischenfällen gekommen. Auf Zypern wurden am 30. April vier Komiteemitglieder von einer Wildererbande angegriffen, zwei Vogelschuetzer wurden schwer verletzt. Auf Malta attackierten Vermummte zwei Teilnehmer des Vogelschutzcamps, zerstörten die Scheiben ihres Mietwagens und schlugen auf die beiden Männer ein. Die Polizei ermittelt - der erste Verdächtige des Anschlags auf Zypern wurde festgenommen.

Mehr Informationen zu den brutalen Übergriffen auf Zypern und Malta finden Sie hier »»
Ein Update vom 3. Mai gibt es hier »»

Lesen Sie auch: Pressestimmen aus Malta - Pressestimmen aus Zypern

Malta: Frühlings-Einsatz abgeschlossen - 1.300 Fälle von Wilderei aufgedeckt (01.05.10)

Vom 16. April bis zum 1. Mai hat unser diesjähriger Frühlings-Einsatz auf Malta stattgefunden. Gemeinsam mit unseren maltesischen Partnern haben die Teilnehmer der Aktion insgesamt 1.300 Illegalitäten aufgedeckt, darunter Schüsse außerhalb der Jagdzeiten, die Verwendung Schlag- und Stellnetzen zum Vogelfang sowie Abschuss und Fang geschützter Arten.
Überschattet wurde die Aktion von mehreren schweren Zwischenfällen, bei denen Komiteemitarbeiter verletzt und Mietwagen beschädigt wurden.
Einen Abschlussbericht werden wir baldmöglichst auf unserer Internetseite veröffentlichen.

Bis dahin finden Sie ein aktuelles, umfangreiches Presse-Echo hier »»

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Mit dem Vogelschutz-Newsletter des Komitees gegen den Vogelmord informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über unsere Kampagnen, Ergebnisse von den Vogelschutzcamps, neue Protestaktionen und aktuelle Ereignisse aus dem Natur- und Artenschutz.

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